Nextcloud: Managed Cloud, aber On-Premises

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Ich habe mir in meinen zwei letzten Posts ja mal die Vor- und Nachteile von einer Managed-Cloud am Beispiel Microsoft 365 angeschaut.

Heute möchte ich mich mit den zwei Artikeln im Hinterkopf Nextcloud widmen.


Deine Daten

Nextcloud gibt es in zwei Varianten. On Premises und On Premises.

Die Grundidee von Nextcloud ist, dass du dir einen Server bei einem Cloudanbieter oder Webhoster mietest. Gute EU-basierende Alternativen zu Google, Microsoft und Amazon wären da OVH, TabDigital und ionos.

Nochmal On Premises?

Bei einer Managed Cloud hast du den Vorteil, dass du bei Problemen jemanden hast, an den du dich wenden kannst.

Das hast du bei Nextcloud auch.

Die Hostingfirmen

Oft können dir die Hostingfirmen bei bestimmten Problemen über den Support ganz einfach helfen.

Aber es geht noch besser.

Die Hostingfirmen können nicht bei jedem Problem eine Lösung bieten, da sie nicht die jenigen sind, die Nextcloud entwickeln.

Die Nextcloud GmbH

Du kannst dir aber auch eine Nextcloud Enterprise Lizenz kaufen.

So kriegst du den Support für Nextcloud direkt von der Quelle.

keine Uptime-Probleme

Da Nextcloud auf deinem eigens angemietetem Server läuft, greifen auch maximal immer nur so viele Leute darauf zu wie du Mitarbeiter - oder bei unserem Schulbeispiel eben Schüler - hast.

Wenn der Server das packt, was er hoffentlich wird, dann hast du keine Probleme mehr mit Downtime.

Überwachung?

Nextcloud bietet den Administratoren keine Effizienz-Analyse der Mitarbeiter.

Der Punkt der Überwachung fällt also so schon einmal raus.

Pflege?

Also Updates und Sicherheitsmaßnahmen wie zum Beispiel erweitere Firewall-Konfigurationen, musst du hier selbst machen.

Das ist allerdings ein "one-and-done"-Job.

Screenshot_2021-02-06 Einstellungen - SolidCloud.png

Man öffnet ab und zu die Einstellungen und Updated eben auf die neuste Version.

Mit einer Enterprise Lizenz, werden nur Sicherheitsupdates installiert, und der Vorgang wird automatisiert.

Integrität

Bei Microsoft 365 ist alles an Services nahtlos ineinander integriert. Aber wenn man einen neuen Dienst, der nicht zu Microsoft 365 gehört, hinzufügen möchte, geht das eher schlecht als recht.

Bei Nextcloud gibt es für alles eine Erweiterung.

Die Erweiterungen folgen einem einheitlichen Style-Guide und die meisten integrieren sich nahtlos.

Dateien mit einem Klick per Email zu verschicken, funktioniert zum Beispiel wunderbar.

Bei der Office-Suite hat man in Nextcloud die Wahl:

  • keine Office-Suite

  • Collabora Online

Screenshot_2021-02-06 lorem odt - Dateien - Nextcloud.png

  • OnlyOffice

Screenshot_2021-02-06 lorem docx - SolidCloud.png

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